Tscherkessische Emigranten die in den 60er Jahren aus der Türkei als Gastarbeiter nach Deutschland auswanderten, verfolgten fern der Heimat die Idee auch in der Fremde die Möglichkeit zuhaben, ihren Traditionen, Überlieferungen und die Kultur zu bewahren und auszuleben.

Gleichzeitig aber auch fremden diese Kultur näher zubringen. Um diese Idee in die Tat umzusetzen trafen sich die ersten Emigranten im Jahre 1970 in Köln zusammen und gründeten im darauf folgenden Jahr 1971 den "Türkisch-Kaukasischen Kulturverein e.V. Köln".
Nach kurzer Zeit entzweite sich der Verein und im Jahre 1973 wurde unter dem Vorsitz des verstorbenen Herrn Fahri Özkan der "West-Europäischer Kaukasischer Kulturverein e.V. Köln" ins Leben gerufen. 1980 änderte der Verein seinen Namen in "Tscherkessischer Kulturverein e.V. Köln" um.

Mit den wenigen Mitteln die dem Verein zu Verfügung standen, hat dieser seid der Gründung durch seine Vereinsarbeit und gesellschaftlichen Aktivitäten eine führenden Rolle innerhalb der tscherkessischen Kulturvereine in Europa übernommen. Im Jahre 2004 feiert der Verein sein 31 jähriges bestehen und ist weiterhin nach seinen gegebenen Möglichkeiten im kulturellen Bereich aktiv. Der tscherkessische Kulturverein Köln ist Gründungsmitglied, der in naher Zukunft offiziell werdenden "Föderation der Tscherkessischen Kulturvereine in Europa".

Die Gründungsmitglieder im Jahre 1973

 

Fahri Özkan / Balıkesir
Basri Bora / Kayseri
Tahir Baysal / Kayseri
Şafi Genel / Kayseri
Zihni Edis / Kayseri
Ahmet Kanşat / Hatay
Cemil Erdoğan / Manisa
Özgül Kanşat / Kayseri
Riza Nağo / Cannakale
Faruk Kanşat / Hatay
Fahrettin Kuyumcu / Kayseri
Fikret Küçük / Kayseri
Alattin Kollu / Kayseri
Niyazi Savmaz / Bandırma
Hilmi Alpsoy / Kayseri
Saban S. Ortaç / Bursa
Eşref Dağtekin / Adana
Ayhan Kollu / Kayseri
Recep Özaslan / Balıkesir
Suat Özkan / Balıkesir
Aydoğan Oral / Manyas
Abdullah Atmaca / Adapazarı
Cemil Dağtekin / Adana
Ilhami Asker / Kayseri